| Golin/Harris-Umfrage: Kaum IPOs vor 2005 |
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| 4.09.2003 | |
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Frank Schnattinger Die Agentur hatte im August 80 Unternehmen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, die in der Vergangenheit bekannt gegeben hatten bzw. aktuell im Gespräch sind, einen Börsengang zu planen, zu ihrer Einschätzung des Börsenklimas und ihren Kommunikationsvorbereitungen für ein Going Public befragt. Geantwortet hatten 33 Unternehmen, 10 IPO-Kandidaten wollten zu ihren Plänen keine detaillierten Angaben machen. Gefragt nach dem Börsenplatz antworteten drei Viertel der befragten Unternehmen, man wolle sich an der Heimatbörse (Frankfurt, Wien, Zürich) listen lassen. Nur rund jeder Fünfte zieht London und New York als Börsenplatz für das IPO in Betracht. Das negative Image des inzwischen eingestellten Neuen Markts habe dem Börsenplatz Frankfurt offensichtlich keinen Schaden zugefügt, das Interesse an einem Listing in Frankfurt sei sehr hoch, konstatieren die Experten von Golin/Harris. Schwächen sieht man bei Golin/Harris allerdings in der Finanzkommunikation der IPO-Kandidaten. So verfügen über drei Viertel der befragten Unternehmen noch nicht über ein langfristiges Finanzkommunikations-Konzept. Ebenfalls nur jedes dritte Unternehmen gab an, man lege einen Geschäftsbericht vor. Selbst für den Zeitrahmen 2005/2006 ist damit die Mehrheit der aktuellen Börsenaspiranten noch unzureichend auf die Unternehmenspositionierung und Investorenansprache am Kapitalmarkt vorbereitet, so das Umfragefazit der Agentur. |
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