| Greenwich: Hedgefonds auf dem Weg in die Normalität |
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| 20.01.2005 | |
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Patrick Eisele Gemäß der Studie nimmt institutionelles Kapital nun einen wachsenden Anteil an den in Hedgefonds fließenden Geldern ein. Über ein Viertel der großen Investoren in den USA, Japan und Kontinentaleuropa nutzen nun Hedgefonds. Der Anteil bei europäischen Investoren, die Hedgefonds ihren Portfolios hinzufügen, ist laut Greenwich von 23 Prozent in 2003 auf 32 Prozent im vergangenen Jahr gestiegen. Die Anforderungen dieser Investorengruppe an bspw. Transparenz und Service sorgt für eine gewisse Professionalisierung in der Branche. Außerdem werden zusätzlich long-only Strategien offeriert, die vielen Institutionellen zusagen. Gleichzeitig verwischen sich die Grenzen zwischen traditionellen Investmentfirmen und Hedgefondsmanagern auch dadurch, da etablierte Vermögensverwalter Hedgefonds ihrem eigenen Produktangebot hinzufügen. Auf eine Konvergenz von traditionellen und alternativen Geschäftsmodellen weist Andreas Hübner, Direktor bei Lazard Asset Management, hin: "Long-only Manager offerieren alternative Produkte und Hedgefonds bieten long-only Produkte an, die als Absolute Return vermarktet werden." Als weiteren Trend konstatierte Greenwich moderatere Returns. Da mehr Geld in den Sektor fließt und die Anzahl der Hedgefonds wächst, verringern sich die Arbitragemöglichkeiten. Die Berater von Greenwich halten es für unwahrscheinlich, dass Hedgefonds, die nun eine 100-Milliarden-Dollar schwere Industrie darstellen, die Returns wiederholen können, die durch eine relativ kleine Anzahl von Fonds in den vergangenen Jahren erzielt wurde. "Da auf Hedgefonds ein größerer Anteil des gesamten Tradingvolumens entfällt, verringern sich bei einigen Strategien die Möglichkeiten für Arbitrage", so McNickle, der aber deshalb für die Branche nicht schwarz sieht: "Trotzdem, selbst wenn sich die Returns mäßigen, geht Greenwich davon aus, dass Hedgefonds ein dauerhaftes Investment in institutionellen Portfolios bleiben." |
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