| Schwerpunkt Hedgefondsstrategien / Trends und Zukunft der Hedgefonds-Industrie / Normalisierung der Wachstumsraten bei Strukturierung / CFO-Strategie |
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| 14.05.2004 | |
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Daniel Bartsch Ein weitere aktueller Trend ist Expertenaussagen zufolge in der Institutionalisierung der Branche zu sehen. Um künftig den Anforderungen ihrer institutionellen Kunden gerecht zu werden, müssen die Hedgefonds Wege finden, Transparenz und Liquidität zu standardisieren, um die bisherige "Black Box" zu öffnen. Studien, wie etwa von Goldman Sachs, legen nahe, dass Hedgefonds, die diesen neuen Anforderungen künftig nicht nachkommen, am Markt einen schweren Stand haben werden. Bislang investierten die europäischen Institutionen hauptsächlich über externe Beratungsmandate in diese Anlageklasse. In der Zukunft werden Allokationen über Dachfonds an Bedeutung gewinnen, erwartet ein Experte bei der UBS in London. Die Strukturierung von Produkten ist eine in der Branche gängige Methode, um regional bedingte rechtliche Restriktionen bei der Auflage von Hedgefonds zu umgehen und ein vertriebsfähiges Produkt zu generieren. Marktbeobachter gehen von einem Investmentvolumen von aktuell 25 Milliarden $ aus, das in strukturierten Hedgefonds-Produkten gebunden ist. In den vergangenen Jahren hat das "Repackaging" einen wahren Boom erlebt. Für die kommenden Jahre rechnen Marktbeobachter mit einer Normalisierung der Wachstumsraten. Dies wird insbesondere mit der liberaleren Gesetzgebung begründet, die dazu führen werde, dass der Direktvertrieb von Dachfonds zunehmend an Attraktivität gewinnt und die Anbieter nicht mehr auf strukturierte Produkte ausweichen müssen. Am Produkthorizont hat sich mit der sog. Collateralized Fund Obligation (CFO) eine neue Art Wertpapier im Bereich Alternative Investments hervorgetan. Bei einem CFO handelt es sich um privat-platzierte strukturierte Rentenprodukte, die über einen Pool an Hedgefonds-Investments gekoppelt sind. Dabei werden die CFO-Bonds über eine Zweckgesellschaft emittiert, die den Emissionserlös zur Investition in Hedgefonds verwendet. Häufig werden solche Zweckgesellschaften als Arbitrage Collateralized Obligations konstruiert. Der Zweck eines solchen Arbitrage SPV besteht darin, Gewinne zu erzielen, indem die kumulierten Zinszahlungen geringer ausfallen, als die Rendite des Underlyings. Diese Gewinne werden der mit einem höheren Risiko behafteten Equity Tranche zugerechnet. Auf diese Weise profitiert der Hedgefondsmanager doppelt: Zum einen erhält er Management- und Performancefees aus der Verwaltung. Zum anderen kann oft ein Teil der Aktientranche der CFO einbehalten werden. |
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