| Kreditrisiken gehen zurück – Verbesserungen insbesondere in Europa und im Finanzsektor |
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| 14.10.2003 | |
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PE "Vor einem Jahr wurde noch jede 13. Bonitätseinstufung hinsichtlich eines Downgrades analysiert. Mittlerweile ist das nur noch bei jedem 25. Emittenten der Fall", erwähnt Moody´s-Analyst Hong Sherwin eine weitere Verbesserung bei den Kreditrisiken. Ein Blick auf die Watchlist zeigt, dass mit einem weiteren Rückgang bei den Kreditrisiken zu rechnen ist. Stand 30. September stand das Verhältnis von Downgrade zu Upgrade-Kandidaten bei 2,4:1. Drei Monate zuvor war diese Relation mit 4,8:1 noch deutlich ungünstiger. Diese Verbesserung ist laut den Daten der Ratingagentur insbesondere auf den Finanzsektor zurück zu führen. In dieser Branche gibt es mit 2,6 Prozent mehr Kandidaten für eine Hochstufung als für eine Verschlechterung des Ratings (1,6 Prozent). Allerdings beschränkt sich die Aufhellung der Kreditsituation auf den Investmentbereich. Im spekulativen Bereich wurden wie im Vorquartal auch im Zeitraum Juli bis September 5,4 Prozent der Emittenten das Rating gekürzt. Hoffnung auf eine Verbesserung auch in diesem Bereich kommt jedoch bei Betrachtung der Watchlist auf. Auf dieser stehen nicht mehr 7,9 Prozent der Emittenten vor einer Abstufung sondern nur noch 4,3 Prozent. In regionaler Hinsicht reduzierten sich die Downgrades am deutlichsten in Europa. Von 7,0 Prozent in Q2 ging der Anteil der Abstufungen in Q3 auf 4,5 Prozent zurück. In Nordamerika ist dieser Anteil mit 3,8 Prozent bereits günstiger. In Q2 widerfuhr noch 5,4 Prozent aller Emittenten eine Abstufung. |
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