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Rating Upgrades: S&P findet Perlen zwischen Austern Drucken E-Mail
20.05.2003

PE
Defaults und Downgrades so weit das Auge reicht. Der Kreditmarkt zeigt sich seit Monaten in einer schlechten Verfassung. Einer der wenigen Lichtblicke stellen Anleihen mit der Aussicht auf eine Heraufstufung dar. Die Ratingagentur fischte in ihrem Report "Potential Bond Rating Upgrades" nach diesen seltenen Perlen.

Stand 12. Mai stehen bei Standard & Poor´s (S&P) 189 Emittenten weltweit vor dem Sprung auf die nächst höhere Ratingstufe. Bei diesen Kreditnehmern steht die CreditWatch oder der Outlook auf Positiv. Im Vergleich zum Oktober 2002 ist diese Liste damit um 31 Emittenten gewachsen. Dabei kamen 110 Unternehmen, Banken oder Staaten neu hinzu, 79 Emittenten sind auf der neuen Liste nicht mehr zu finden. Allerdings nur 33 deshalb, weil sie heraufgestuft wurden. Die meisten restlichen Abgängen resultierten aus einer Stabilisierung des Ratings. Andere Gründe dafür, dass der Ausblick nun negativ ist, waren M&As oder ein Zurückziehen des Ratingauftrags.

Die meisten Kandidaten für einen Upgrade finden sich im Bereich BB. In dieser Kategorie finden sich 33 Prozent aller Kandidaten für eine Heraufstufung (siehe Tabelle).



Regional betrachtet kommt mit 123 Kandidaten die absolute Mehrheit der Anwärter aus den USA. In Europa befinden sich dagegen nur 27 Emittenten in Vorfreude auf eine neue Ratingeinstufung. Aus Branchensicht haben Banken, Consumer Products, Health Care und Retail/Restaurants die besten Chancen.

Einzigster deutscher Kandidat ist bei S&P die Württembergische Hypothekenbank AG. Bei der Ratingagentur Moody´s ist bei den Corporates der Armaturenhersteller Grohe der einzigste Emittent mit guten Aussichten auf einen Upgrade.



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